So brennen die Stücke

So brennen die Stücke

Onda

Unsere Stücke sind in erster Linie als skulpturale Objekte gedacht. Sie können als Form einen Raum bewohnen oder angezündet werden und sich mit dem Feuer verwandeln.

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Ausgangspunkt ist nicht die Verbrennung als Hauptfunktion, sondern die Präsenz des Objekts. Das Feuer versteht sich als Möglichkeit: eine Art, das Stück zu aktivieren und seinen Zustand zu verändern.

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Wenn es brennt, verwandelt sich das Material. Das Wachs läuft, die Form verändert sich und die Silhouette entwickelt sich unvorhersehbar. So existiert jedes Stück in zwei Zuständen: als Volumen, das bleibt, und als Prozess der Verwandlung.

Auch ungezündet ist der Duft ins Wachs eingebunden und im Raum dezent wahrnehmbar. Für die Anwendung ist wichtig:

- Das Stück immer auf eine hitzebeständige Oberfläche stellen.

- Stand das Stück in einem kalten Raum, es vor dem Anzünden mehrere Stunden auf Raumtemperatur kommen lassen.

- Nicht länger als 2 Stunden am Stück brennen lassen, niemals unbeaufsichtigt.

- Den Docht vor jedem Anzünden auf 5 mm kürzen. Die Intensität der Flamme kann je nach Form variieren.

- Beim Abbrennen kann sich das flüssige Wachs verlagern: Das gehört zum Prozess.

Bei Stücken mit sehr unregelmäßiger Form, dünnen Enden oder ausgeprägten Silhouetten schmilzt die Flamme das Wachs nur in einer schmalen senkrechten Säule unter dem Docht. Die Teile außerhalb dieser Säule können sich durch die Schwerkraft lösen.

Mit der Zeit kann sich auf der Oberfläche eine leichte weißliche Schicht bilden; sie ist typisch für pflanzliches Wachs. Sie beeinträchtigt die Funktion des Stücks nicht und lässt sich bei Bedarf sanft entfernen.

Jedes Stück ist einzigartig. Kleine Abweichungen in Form, Farbe oder Textur gehören zu seiner Natur.

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